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Pflegevorsorge

 

Aufgrund der demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ist das Risiko, im Laufe des Lebens pflegebedürftig zu werden, stetig gestiegen. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen und verstärken. Eine steigende Lebenserwartung und die zunehmende Zahl von Single-Haushalten schafft eine gespannte finanzielle Situation im Anlassfall und einen Nachfrageüberhang im Pflegesektor. Vor diese Probleme gestellt, wird die staatliche Pflegevorsorge langfristig nicht in der Lage sein, die Finanzierung des Pflegegeldes in adäquater Höhe zu sichern. Zwar kommen die meisten Bundesländer für eventuelle Restkosten einer stationären Pflege auf, diese Leistung kommt allerdings erst zum Tragen, wenn Eigenleistungen nicht zur Abdeckung dieser Kosten ausreichen beziehungsweise die gesetzlich oder vertraglich Unterhaltspflichtigen, für gewöhnlich die Kinder, für diese aufzukommen nicht in der Lage sind.

 

Mit dieser Problematik konfrontiert, hat der österreichische Versicherungsmarkt mit entsprechenden Angeboten zur privaten Pflegevorsorge reagiert.
Um bei Eintreten der Pflegebedürftigkeit die unter Umständen erheblichen Kosten nicht auf Angehörige übertragen zu müssen, sind bereits qualifizierte Vorsorgemodelle von österreichischen Versicherern am Markt.
Zwei Modelle der Pflegeversicherung haben sich etabliert. Einerseits solche, bei denen die Leistungshöhe von der jeweiligen Pflegestufe abhängt, und andererseits solche, die einen im Vorhinein festgelegten Prozentsatz der anfallenden Pflegekosten tragen. Eine Versicherungsleistung ist bereits ab Pflegestufe 1 möglich.


Smole & Partner, die unabhängige Versicherungs & Schadensberatung GmbH, Herbertstraße 10, A-9020 Klagenfurt,
Tel:+43(463)54025-0, Fax:+43(463)54025-15