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Fondsgebundene Lebensversicherung

 

Der wesentliche Unterschied zwischen klassischer und fondsgebundener Lebensversicherung liegt in der Flexibilität der Veranlagung.
Während die Sparanteile der Prämie bei der herkömmlichen Lebensversicherung gemeinschaftlich im Deckungsstock des Versicherers veranlagt werden, kann der Versicherungsnehmer bei der fondsgebundenen Lebensversicherung selbst einen oder mehrere Fonds festlegen. Die Wertentwicklung ist dadurch direkt vom Ergebnis der internationalen Aktienmärkte abhängig, was langfristig höhere Renditen ermöglicht aber unter Umständen höheres Risiko bedeutet.

 

Um das Wesen eines Versicherungsverhältnisses zu wahren ist eine Mindesttodesfallsumme von 5% der Beitragssumme erforderlich. Der dafür vorgesehene Anteil der Prämie fließt nicht in das Investitionskapital ein, was die erzielte Rendite geringfügig senkt.

 

Für die Veranlagung der Prämie stehen dem Versicherungsnehmer eine Reihe unterschiedlicher Aktien-, Renten- oder gemischter Fonds zur Wahl, alternativ kann auch in Dachfonds investiert werden, welche das Kapital ihrerseits in Investmentfonds veranlagen.

 

In jüngster Zeit wird eine große Zahl von Produkten angeboten, welche mit Kapital- oder Höchststandsgarantien versehen sind. Diese Garantien erhöhen die Sicherheit des eingesetzten Kapitals, gehen aber üblicherweise zu Lasten der erzielbaren Performance.


Smole & Partner, die unabhängige Versicherungs & Schadensberatung GmbH, Herbertstraße 10, A-9020 Klagenfurt,
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